Freitag, 19. Mai 2017

Spuren der Melancholie

Siehst du die Träne auf ihrem Gesicht?
Längst schon ist diese verwischt.
Verbittert schaut sie nun drein,
denn sie lebt ihr Leben ganz allein.


Die Spuren der Melancholie im Herzen,
niemand linderte jemals ihre Schmerzen.
Den Glauben ans Gute längst verloren,
ist ihre Seele vor Jahren gestorben.


So sitzt sie nun alleine vor einer Wand,
weil sie nie einen lieben Menschen fand,
der ihr beistand in ihrer allergrößten Not.
Ihr Herz zerbrochen und die Seele tot.


Die Jahre zogen nur so an ihr vorüber,
das Schicksal schlug zu, immer wieder.
Die letzte Hoffnung ist längst verflogen,
der Himmel hat sich grau zugezogen.


Ihren Seelenkummer vor allen versteckt,
das Gesicht von keinem Lächeln bedeckt.
Die Augen blicken traurig in die Welt,
sie wartet allein – bis der Vorhang fällt.



Dienstag, 2. Mai 2017

Gedankenchaos

Leseprobe zum Buch "Spuren der Melancholie"
(erhältl. ab Juli bei Amazon)


Abstrus die Gedanken,
eine leidvolle Qual.
Abstrus die Gedanken,
wann hab ich die Wahl?


Ich spreng die Ketten,
ich weiß nicht wann.
Ich spreng die Ketten,
ganz sicher irgendwann.


Die Gedanken verwirren,
ich muss sie besiegen.
Die Gedanken verwirren,
ich lasse sie fliegen.


Ich spreng die Ketten
dann mit aller Macht.
Ich spreng die Ketten,
der Gedanke es macht.